Grußwort von Dr. Ute Wolski

Liebe Leserinnen und Leser,

als ich vor mehr als 10 Jahren zusammen mit unserem ehemaligen Vorstandsmitglied Peter Meister im Auto saß und wir den Tag Revue passieren ließen, konnte ich nicht ahnen, was daraus entstehen würde.

Die ungleichen Startbedingungen von Kindern und Jugendlichen beschäftigten mich sehr und Peter Meister regte an, Förderprojekte für Kinder- und Jugendliche zu initiieren. Die Autofahrt war lang, die Ideen sprudelten und heute feiert meine Stiftung ihr 10-jähriges Jubiläum!

„Türen öffnen. Chancen ermöglichen. Zukunft mitgestalten.“ beschreibt unser Wirken trefflich, das den Kindern und Jugendlichen gilt, deren Startbedingungen eingeschränkt sind.

Ich freue mich bei jedem neuen Projekt, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung begleiten zu dürfen und ihnen wenigstens eine kleine Starthilfe geben zu können.

Begleiten Sie uns sowie die Kinder und Jugendlichen. Ich lade Sie ganz herzlich ein!

Ihre Dr. Ute Wolski

Zehn Jahre Stiftung

Projekte, die jungen Menschen Wege öffnen

Zeitleiste 2016–2026

Aus einer Idee wird Wirkung

abgeschlossen laufend

Eine Chance wird zum Weg

Baum mit 10 verschiedenen Bildchen

10 Jahre – 10 Geschichten

Gründungsgedanke von Dr. Ute Wolski

Manchmal beginnt etwas Besonderes mit einem ganz einfachen Moment.
2015 fuhr ich mit Peter Meister von Düsseldorf nach Bad Soden am Taunus. Als wir den Tag Revue passieren ließen, bewegte mich der Gedanke der unterschiedlichen Startbedingungen junger Menschen sehr.
Gefesselt von einer Idee fragte ich Peter spontan, was er davon halten würde, eine Stiftung ins Leben zu rufen – regional, mit zunächst bescheidenen finanziellen Mitteln, aber mit einem klaren und für mich wichtigen Ziel: Kindern und jungen Menschen bessere Startchancen zu ermöglichen, so dass sie eine Perspektive für ihre Zukunft haben.
Was dann geschah, hat mich bis heute begeistert: Peter stimmte enthusiastisch zu und sagte: „Ich bin dabei!“. Da wusste ich, dass aus einer Idee tatsächlich etwas Besonderes entstehen konnte.
Eine Autofahrt, einige Gedanken sowie Ideen und eine gemeinsame Aufgabe, das war der Beginn der Dr. Ute Wolski-Stiftung.
Ich bin dankbar und voller Freude, dass aus diesem Gedanken vor 10 Jahren ein Herzensprojekt geworden ist.

Listen.to.me – Das erste Projekt

Die Autofahrt voller Inspirationen war der Ausgangspunkt, der am 16. August 2016 zur Gründung meiner Stiftung führte.

Jetzt begann der schwierigste Teil, denn die Stiftung musste mit Leben gefüllt werden. Unser Vorstand war gefordert.
Und wieder war es ein eher zufälliges Ereignis, was die Stiftung weiterbrachte.

Nach dem Besuch eines Konzertes in der evangelischen Kirche in Bad Soden sprach ich mit dem Chorleiter Tobias Landsiedel, einem Musiker und Complete-Vocal-Technique-Lehrer und zugleich Kirchenmusiker, Gründer und Leiter der Jungen Kantorei in Bad Soden.

Aus dem Gespräch entwickelte sich die Idee eines Gesangsprojektes mit Jugendlichen unterschiedlicher Ethnien und Sprachen. Noch ehe ich fragen konnte, sagte Tobias Landsiedel zu und es entstand eine wundervolle Zusammenarbeit.

Für die Organisation der Veranstaltung fanden sich jugendliche Helfer des evangelischen Gemeindehauses. Insbesondere unterstützte mich Melanie Zimmermann, die Aufbau und Durchführung leitete.

Das Ergebnis war das Gesangsprojekt „Listen to me“ am 13. Oktober 2017, bei dem 11 Jugendliche aus 9 Nationen (u.a. Albanien, Madagaskar, Pakistan, Litauen, Iran, Südkorea) im Chor oder auch solo unter der mitreißenden musikalischen Leitung von Tobias Landsiedel sangen. Dieses Projekt für Toleranz in der Welt war ganz im Sinne meines Stiftungsgedankens und für die Heranwachsenden sollte eine Art „Navi“ sein.

Die Resonanz an dem Abend war überragend, der Raum im evangelischen Gemeindehaus von Bad Soden am Taunus bis auf den letzten Stehplatz gefüllt, das Publikum begeistert!

Die Künstlerinnen und Künstler hatten über Sprach- und Kulturbarrieren hinweg eine Möglichkeit zur Verständigung und dem Miteinander gefunden. Zwischen bisher fremden und unbekannten Jugendlichen entstanden schnell kleine Freundschaften.

Ganz großer Dank gebührt Tobias Landsiedel, der nicht nur die Proben und die Leitung der Aufführung übernahm, sondern sich auch um die Organisation der Veranstaltung kümmerte.
Nicht nur für die Jugendlichen war dieses Projekt erfolgreich, es hat mich auch in meiner Überzeugung bestärkt, dass die Stiftung wichtige Ziele verfolgt, wie auch die nachfolgenden Projekte schon zeigen.

Einige Impressionen aus 10 Jahren

Dank an unsere Unterstützer und bisherigen Vorstände

10-Jahre, die Veränderungen mit sich bringen

Nach 10 gemeinsamen Jahren verändert sich der Vorstand meiner Stiftung.
Anja Zimmermann, meine Co-Vorsitzende, und Peter Meister, mein Spiritus Rektor, sind im Juli 2026 auf eigenen Wunsch aus dem Stiftungsvorstand ausgeschieden.
Beiden gilt mein herzlicher Dank für 10 Jahre guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit. Aus einer Idee wuchs ein Plan, eine Mission, ein Projekt, eine Stiftung!
Heute unterstützen wir Kinder und Jugendliche bei ihrem Start ins Berufsleben. Das alles wäre ohne das Engagement von Anja und Peter nicht möglich gewesen.
Habt Dank für diese wundervolle und herzliche Zusammenarbeit, auch im Namen der Kinder und Jugendlichen, die wir unterstützen konnten.
Ich wünsche Euch alles Liebe und Gute für Eure Zukunft,
vielen lieben Dank,
Eure Ute

Möglichkeit der Mithilfe

Manchmal braucht es nur den richtigen Funken, um das Selbstbewusstsein eines jungen Menschen zu entfachen. Kinder und Jugendliche tragen so unendlich viel Neugier, Kreativität und Potenzial in sich – doch nicht alle erhalten die gleiche Chance, dieses auch zu entfalten.

Als Stiftung möchten wir genau hier Ansetzpunkte schaffen, die wirklich etwas bewegen. Wir lassen Kinder beim gemeinsamen Singen ihre eigene Stimme und neue Stärke entdecken. Wir bringen mit 3D-Druck-Projekten an Schulen moderne Technik zum Anfassen ins Klassenzimmer, um Zukunftsfreude zu wecken. Und wir fangen mit gezielter Nachhilfe dort auf, wo der Schulalltag sonst zu überfordern droht.

All diese Projekte leben von Herzblut – und von der Gemeinschaft. Nur durch Menschen wie Sie können wir Kindern diese Räume zum Wachsen, Lernen und Aufblühen weiterhin öffnen.

Möchten Sie Teil dieser Erfolgsgeschichten werden und jungen Menschen Rückenwind geben?